ankunft in der new world
08.05.2007 - 08.05.2008
hallo leute,
so hier nun mein erster comment aus der neuen welt. zuerst einmal, ja ich bin gut angekommen!
ansonsten muss ich sagen, dass es schon jetzt schwer faellt alles so zu berichten, was ich in den paar stunden erlebt habe. hier also ersteinmal ein kurzer abriss:
los gings am montag morgen um 5:30 vom neustaedter bahnhof mit einer mitfahrgelegenheit nach koeln. da es sich um ein grosses auto handelte, fand auch mein rucksack (liebevoll von meinem vati immer beere genannt) auch platz und dazu ging es auch doch recht zuegig voran. somit war ich mittags in koeln und konnte mich noch um ein verweisstes auto und meinen briefkasten kuemmern. anschliessend habe ich mich noch von der lieben karo verabschiedet und bin zu syke geduest, welcher sich dankenswerter weisse um meinen autoverkauf kuemmern wird. nochmals herzlichen dank dafuer! abends haben wir es uns gemuetlich gemacht und ich durfte noch mal seinen fantastischen kochkuensten froehnen.
am naechsten morgen gings dann ebenfalls zeitig los. mit der reichsbahn fuhr ich nach frankfurt und von da ging es ab nach anchorage. der erste flug ging nach whitehorse mit ca. 9 h flugzeit und etwas verzoegerung am start. in whitehorse wurden wir in einem container als transittouries zwischengeparkt. die flugzeit ging zwar ganz schoen an mein sitzfleisch aber es war noch auszuhalten. dass unterhaltungsprogramm war leider doch sehr enttaeuschent, aber naja. da ich zwei sitze fuer mich allein hatte, konnte ich mich wenigstens ausbreiten. die zwischen den wolken hin und wieder sichtbaree erde war doch schon recht beeindruckend anszschauen. besonders die ersten eisberge vor groenland waren doch sehr imposant, danach wurden die eisfelder doch immer groesser und nahmen stundenlang kein ende. genau so waren die ersten berge des festlandes doch in mannigfaltigem muster zu beobachten. nach dem zwischenstopp ging es nach einer stunde mit wieder etwas verzoegerung weiter, da die meisten passagiere ausgestiegen waren, galt dann freie sitzplatzwahl und so setzte ich mich mit einem netten maedel zu sammen welche gerade kennen gelernt hab. sie stammte urspruenglich, wie sollte es auch sein, aus pirna :D so konnte ich schon mal ein paar gute tips zu sprachkursen abgreifen. so bildeten wir dann auch ein team durch die diversen konntrollen und abfertigungen. erfreulicher weisse hatte ich doch nicht wie erwartet irgendwelche probleme bei der einreise, obwohl ich kein rueckflugticket vorweissen konnte. doch dies interessierte niemanden, man machte noch eher scherze ueber meine tourplaene zur noch winterlichen jahreszeit. also wieder mal voellig unbegruendete sorgen, vieleicht ist man hier auch diese verrueckten touristen eher gewoehnt als anderswo. mir soll es rechtsein. man war eher interessiert daran das ich keine krankheiten oder irgendwelche tierchen einschleppe und meine schoenen sandwiches wurden mir auch abgenommen.
Nun galt es zu klaeren, wie ich doch am besten zum hostel kommen, da waren am infostand doch zwei aeltere damen sehr auskunfstfreudig und dass sogar auf deusch, klar wieder mal deutsche einwanderer
vorbei aum ausgestopften eisbaeren gings dann nach draussen. auf der suche nach der busstation fand ich doch eine sehr nette leute welche mich nicht nur wieder mit zahlreichen informationen fuetterten sondern auch gleich anboten, im vw-bus zum hostel zu fahren. einer der beiden ist von wisconsin hierer unterwgs um in einem der nationalparks in der naehe von valdez als guide zu arbeiten. so hab ich schon eine menge uber die hiesigen toermoeglichkeiten erhalten, ausserdem gabs tips zum autokauf und versicherung und alles moegliche, da er schon auf touren durch sued und mitelamerika war. bevor es losging warteten wir noch auf einen anderen, welchem sie ebenfalls hilfe anboten. “thats is for a good carma” ist die devise. und wie der zufall so spielt war der jenige auch noch aus koeln, wollte sein motorad in empfang nehmen und damit auch nach feuerland zu duesen.
tja und seit dem haben wir uns da erstmal zusammengetan. nach einigem hin und her gabs die maschiene dann auch und die jungs fuhren uns zu meinem hostel. dort haben wir dann eingecheckt und gleich wieder leute kennengelernt. z.b. jemand aus eritrea welcher von florida nach alaska unterwegs war. leider will er erst in ein paar wochen sein auto verkaufen, schade eigentlich.
nun galt es ersteinmal den magen zu fuellen. leo war ja schon mobil und hat daher ersteinmal ein paar lebensmittel fuers abendbrot organisiert. so gabs dann spaghetti
zwischendurch gab es ausserdem noch ein paar infos zu hostel und umgebung von unserer hosteldame (von uns nur noch liebevoll “ms sounds gooood?” genannt. danach gings dann nach 35 stuendigem muntersein erstmal ins bett. die zeitverschiebung machte sich dann wieder um 5:30 bemerkbar (10h!!!) so dass wir dann schon wieder putzmunter waren. aber umdrehen und weiterratzen war die devise.
nach einem kurzen fruehstueck gings auf die suche nach AAA, dem amerikanischen ADAC. natuerlich auf dem moped, einer africa twin. helm brauch ich hier ja nicht
zwischen durch wurden wir doch gleich wieder von leuten angsprochen, da muss ich sagen hier sind doch alle sehr sehr umgzaenglich. beim AAA gabs ebenfalls wieder infos kiloweise, karten, tourgides aso, und wieder alles sehr nette leute, danach haben wir beim honda-haendler wieder jemanden kennen gelernt, der uns heute die stadt zeigen moechte und evtl. auch beim autokauf fuer mich helfen kann. mal schauen. nunja jetzt sitze ich hier in einer bibliothek in der internet kostenlos ist und mein magen knurrt …
also bis spaeter
Posted by sarit 09.05.2007 16:00 Archived in Backpacking | USA





